Montag, 4. April 2016

Filmrezension: The Huntsman & the Ice Queen

• Originaltitel: The Huntsman: Winter's War
• Produktionsland: Vereinigte Staaten
• Regie: Cedric Nicolas-Troyan
• FSK: 12
• Erscheinungsjahr: 2016
• Länge: 114 Minuten
• Genre: Fantasyfilm






Trailer:



Meine Meinung:


Nachdem mich "Snow White and the Huntsman" damals nicht von sich überzeugen konnte, war ich skeptisch, als ich erfuhr, dass es einen weiteren Film geben wird. Nach den Trailern war ich positiver gestimmt, da sie wirklich gut aussahen und tolle Schauspieler zu sehen waren.
Nun habe ich ihn gesehen und muss ehrlich sagen: er ist besser als der vorherige Teil, aber auch er konnte mich nicht so richtig überzeugen.

Nach einem tragischen Vorfall entfalten sich ungeahnte Kräfte in Freya, der jüngeren Schwester von Ravenna, und vor lauter Kummer flieht sie aus dem Königreich. Hoch im Norden gründet sie ihr eigenes Königreich, in dem sie alle Kinder aus den umliegenden Dörfern entführt und zu Huntsmen ausbildet. Es gibt nur eine wichtige Regel: Niemand darf Lieben. Die Liebe ist tödlich.
Doch zwei ihrer Huntsmen verlieben sich in einander und dies kann Freya natürlich nicht dulden.
Und noch weitere Schwierigkeiten warten.

Zu erst einmal muss ich die wirklich hervorragenden Schauspieler loben! Was die vier Hauptdarsteller hier abliefern konnte mich komplett überzeugen und ich habe ihnen ihre Rollen zu jeder Sekunde abgenommen.
Doch leider waren die Charaktere eher mittelmäßig bis schlecht geschrieben.
Chris Hemsworth als Hutsman gefiel mir mittelmäßig gut, da sein Charakter oft sehr leichtfertig herüber kam, so als ob die ganzen Situationen gar nicht so schlimm wären und so konnte ich ihm des öfteren seine Gefühle nicht so richtig abnehmen, auch wenn Chris Hemsworth schauspielerisch wirklich klasse war!
Die Zwerge haben mich persönlich am meisten genervt, da sie nichts zur Story beigetragen haben und nur für ein paar Lacher ins Drehbuch geschrieben wurden.

Und da komme ich auch gleich zu meinem nächsten Kritikpunkt: Der Humor.
Der Film ist zwischendurch wirklich witzig und ich konnte ein paar mal auch lachen. Doch die meisten Witze wirken sehr steif und viel zu gewollt! Vor allem die Witze vom Huntsman selbst wirkten oft zu gewollt und kamen in den völlig falschen Momenten.
Leider ist die Story, zumindest vom Hauptstrang, sehr ähnlich zum ersten Teil und wurde nur hier und da ein wenig abgeändert. Das Ende konnte mich nicht gänzlich von sich überzeugen und ließ mich etwas unzufrieden zurück.

Die Kameraarbeit war die meiste Zeit über solide, doch vor allem in Kampfszenen war sie schwer zu ertragen, da sie zu einer kompletten Wackelkamera wurde und man kaum noch etwas erkennen konnte. Die Effekte waren ganz okay, nichts weltbewegendes aber auch nicht grottenschlecht. Das 3D ist bei diesem Film - wie eigentlich bei jedem Film - überflüssig ohne Ende, und bei diesem Streifen gibt es auch noch so gut wie keine 3D Szenen.
Was mir aber beosnders gefiel waren das Setting und die Kostüme. Die Welt sah wirklich toll aus und auch die verschiedensten Kleider, vor allem die von den beiden Schwestern, gefielen mir sehr.

Fazit und Bewertung:

"The Huntsman and the Ice Queen" ist leider nur ein mittelmäßiger Film geworden, der mir zwar besser gefiel als sein Vorgänger, aber auch er konnte mich nicht richtig überzeugen.
Die Story hat einige Logikfehler und die Charaktere wirkten meist ein wenig unausgereift.
Auch wenn mich der Humor manchmal zum lachen brachte, war er oftmals zu viel und zu gewollt.

6,5/10 Popcornbecher!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen