Sonntag, 13. Dezember 2015

Filmrezension: Der kleine Prinz


• Originaltitel: Le petit Prince
• Produktionsland: Frankreich
• Regie: Mark Osborne
• FSK: 0
• Erscheinungsjahr: 2015
• Länge: 108 Minuten
• Genre: Animationsfilm; Romanverfilmung





Trailer:


Meine Meinung:

Ich glaube diese Rezension wird eine meiner schwierigsten werden. Nicht etwa, weil ich den Film schlecht fand und mir nichts positives einfällt. Auch nicht weil ich nicht so recht weiß, was dieser ganze Film soll. Einfach, weil er in meinen Augen ein Meisterwerk ist und ich nicht genau weiß, wie ich das alles erklären und berichten soll, da es dem Film nicht gerecht werden kann.
Das fängt schon bei dem Inhalt an. Ich kann euch dieses Mal keine richtige Inhaltsangabe geben, aber ich versuche mal für euch die wichtigsten Grundelemente zu erzählen.

Es geht um ein kleines Mädchen, dass die ganze Zeit sehr hart auf ihr späteres Leben trainiert wird, einen alten Mann und ihre ungewöhnliche Verbindung. 
Die beiden werden Nachbarn und kurz darauf bekommt sie die erste Seite, einer besonderen Geschichte. Die Begegnung des Mannes mit dem kleinen Prinzen. 
Daraufhin beginnt eine interessante, neue und vor allem magische Zeit für beide.

Die Animationen sind der absolute Wahnsinn! Noch beeindruckender sind allerdings die Stop-Motion Szenen, in denen die Geschichte des kleinen Prinzen erzählt wird. Es sieht alles so liebevoll und magisch aus, dass ich aus dem Staunen und Bewundern gar nicht mehr herauskam.
Bei diesem Film wurden sehr viele verschiedene Stilmittel benutzt. Nein, nicht einfach nur benutzt, sondern vollkommen ausgeschöpft und die verschiedenen versteckten Botschaften hinter dem Film wurden so noch verstärkt und hervorgehoben.

Der Erzählstil hat es mir total angetan. Die ganze Geschichte wird mit der gleichen kindlichen Leichtigkeit erzählt, wie es auch schon in der Romanvorlage der Fall war und ich bin jedes Mal aufs neue verzaubert!
Man hat so viel Raum für Interpretationsmöglichkeiten, dass ich danach noch sehr lange mit meinem Mann darüber philosophieren und diskutieren konnte. Die Geschichte bleibt mir jedes Mal noch lange im Gedächtnis und ich hoffe, dass sich dies auch nie ändern wird!

Die Charaktere waren alle sehr interessant. Obwohl es nur 10 Charaktere sind, die wirklich eine Bedeutung spielen, waren alle so unterschiedlich, jeder hat verschiedene Bedeutungen und für mich waren fast alle vollkommen, in dem was sie sind und darstellen.
Die Beziehungen zwischen einzelnen Personen sind von sehr großer Bedeutung, meiner Meinung nach, da sie alle irgendwie außergewöhnlich und besonders sind. Vor allem die drei Hauptcharaktere haben wundervolle Verbindungen zueinander!

Leider wurde ich mit den deutschen Stimmen nicht so warm. Matthias Schweighöfers Stimme finde ich sehr angenehm, auch wenn ich ihn in seinen letzten Kinorollen nicht sonderlich toll fand, hat er einfach eine wahnsinnig tolle Stimme und liefert hier als Synchronsprecher einen tollen Job ab.
Til Schweiger hingegen gefiel mir überhaupt nicht. Seine Stimme an sich finde ich nicht so toll und zu dem Charakter hat sie in keinster Weise gepasst. Doch dies tut dem Film keinen Abbruch und ich freue mich schon sehr darauf ihn im Originalton zu schauen!

Fazit und Bewertung:

Der kleine Prinz ist für mich ein Meisterwerk der Filmkunst und gehörte schon nach den ersten Minuten zu meinen Lieblingen. Die Animationen konnten mich verzaubern und die grandios eingesetzten Stilmittel haben alle Botschaften hinter dem Film hervorgehoben.
Ach ja, den Film kann man ruhig schauen, ohne das Buch gelesen zu haben, allerdings könnte es sein, dass man ein klein wenig mehr versteht, wenn man das Buch kennt.

Dieser Film bekommt von mir die goldene Filmklappe verliehen! 

Kommentare:

  1. Hallo! :)
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    Alles Liebe,
    Lisa von hashtagbeyourself.blogspot.ch

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    1. Hallo Lisa,

      vielen Dank für dein Kompliment. Das freut mich wirklich sehr. Ich schaue mir deinen Blog gerne einmal an. :)

      Liebe Grüße!

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