Dienstag, 3. Februar 2015

Buchrezension: Die goldene Brücke

Allgemeines:

• Autor: Eva Völler
• Fassung: gebundene Ausgabe
• Seiten: 318
• Genre: Zeitreise - Fantasy
• Verlag: Baumhaus
• Reihe: 2. Band der Zeitenzauber Trilogie

Klappentext:

Nachdem Anna dich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen - und zwar im 17. Jahrhundert!
Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist.
Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?



Meine Meinung:

Nachdem mir der erste Band so gut gefallen hatte, konnte ich es kaum erwarten den zweiten auch endlich in den Händen zu halten und ihn schließlich auch zu lesen.
Ich gebe zu, ich hatte schon ein paar Erwartungen und ein wenig Sorge, dass diese vielleicht nicht ganz erfüllt werden, weil mich der erste Band eben begeistern konnte. Doch meine Bedenken waren unbegründet: Ich finde diesen Band genauso toll!!

Sebastiano hat bei einem seiner Aufträge sein Gedächtnis verloren und das im Paris des 17. Jahrhunderts. Er selbst hält sich für einen Musketier und so reist Anna ihm hinterher und versucht sein Gedächtnis wieder in Ordnung zu bringen.
Leichter gesagt als getan, wie sie schnell herausfindet.
Vor Ort hat sie wieder ein paar Menschen, die ihr so gut es geht helfen, doch trotz allem muss sie sich zum ersten Mal bei einem Auftrag alleine behaupten.

Dadurch, dass Sebastiano sein Gedächtnis verloren hat birgt das Buch einige Abwechslung zu seinem Vorgänger und es war sehr spannend mit zu erleben, wie sich Anna alleine den meisten Problemen und Aufgaben stellt und an ihnen auch wächst.
Im ersten Band konnte ich mit Anna nicht komplett warm werden. Ich habe einige ihrer Gedanken nicht verstanden, konnte Handlungen ihrerseits nicht zu hundert Prozent nachvollziehen und fand sie nicht sonderlich sympathisch. Doch dieses Mal fand ich sie wirklich klasse. Am Anfang war sie noch ähnlich wie im ersten Band, aber entwickelte sich immer weiter während dem Verlauf der Geschichte.

Es gab wieder einige Geschehnisse, die das Buch für mich spannend gemacht haben und einige Wendungen, die ich nicht wirklich vorhergesehen hatte.
Vor allem zum Ende hin kamen öfters Wendungen, bei denen ich manchmal stutzig wurde, weil ich es einfach nicht so erwartet hätte.
Leider hatte ich trotzdem ein paar Mal De-ja-Vus was die Charaktere betraf. Es kam mir vor, als hätte die Autorin die Charaktere aus dem ersten Band einfach teilweise übernommen, ihnen ein neues Aussehen, neue Namen und hier und da eines-zwei neue Charakterzüge verpasst.
Das fand ich sehr schade, da die Charaktere es auch "alleine", als kompletter Neucharakter geschafft hätten, mich zu überzeugen! Aber das ist nur ein kleines Manko, weil es jetzt auch nicht in jedem Kapitel der Fall war.

Fazit und Bewertung:

"Die goldene Brücke" von Eva Völler konnte mich genauso begeistern wie sein Vorgänger "Die magische Gondel". Das Buch hatte viel Spannung und einige Abwechslung zu bieten trotz klitzekleiner Schwächen bei den Charakteren.
Der dritte Band "Das verborgene Tor" steht seit Weihnachten in meinem Regal, bereit gelesen zu werden. Ich freue mich schon sehr darauf!












1 Büchersternschnuppe!

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