Dienstag, 9. September 2014

Buchrezension: Den Tod im Blick

Selbstfotografiert

Allgemeines:

• Autor: Rachel Ward
• Fassung: Taschenbuch
• Seiten: 363
• Genre: Thriller
• Verlag: Carlsen
• Reihen: 1. Band der "Numbers" Reihe

Klappentext:

Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn sie markiert den Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.
Also meidet Jem Menschen. Doch dann lernt sie Spinne kennen - und ist glücklich, zum ersten Mal. Bis bei einem Trip zum Londoner Riesenrad etwas Schreckliches passiert: Um sie herum haben alle dieselbe Zahl...

Meine Meinung:

Was mir gleich als erstes bei diesem Buch auffiel, war der Schreibstil. Am Anfang kam ich überhaupt nicht klar damit und fand ihn schlecht zum lesen. Für mich kam die Jugendsprache, die von Jem, der Hauptprotagonisten verwendet wird, einfach viel zu aufgesetzt und gewollt rüber. Es war einfach zu viel Jugendsprache.
Doch im Laufe des Buches wurde es besser oder ich hatte mich einfach daran gewöhnt.
Die Beziehung zwischen Jem und Spinne (den Hauptprotagonisten) fand ich am Anfang sehr langweilig und schleppend. Doch nach einigen Seiten ging die Beziehung richtig los und man konnte die Entwicklung der beiden deutlich merken und wollte unbedingt wissen wie sie sich weiterentwickeln.
Richtig gelungen fand ich, dass die Tatsache, dass Jem die Todesdaten sehen kann, so realistisch in die Story eingebaut wurde. Es kam einem so vor, als wäre es selbst in unserer Welt normal.
Das Ende kam für mich sehr unerwartet. Ich habe natürlich beim lesen spekuliert, aber so hätte ich es mir nicht gedacht. Klar, einige Dinge hatte man vielleicht so im Kopf, aber das komplette Ende hätte ich nicht vorhersehen können.
Auch fand ich es gut, dass es keinen großen Cliffhanger gab und man rein theoretisch einfach das Buch als Einzelband beenden könnte.

Fazit und Bewertung:

Der Roman "Den Tod im Blick" ist ein toller Auftakt zur "Numbers" Reihe und es brachte mir drei tolle Lesestunden. Es macht Spaß ihn zu lesen und man fühlt mit Jem und Spinne mit.
Ich werde mir auf jeden Fall den zweiten Teil holen und ihn dann so schnell lesen wie es geht.

4 von 5 Sterne!

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