Sonntag, 1. Juni 2014

Rezension (Film): WALL•E - Der letzte räumt die Erde auf

Allgemeines: 

Originaltitel: WALL•E
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Regie: Andrew Stanton
Erscheinungsjahr: 2008 - USA: 27.06  - DE: 25.09
Länge: 115 Minuten
FSK: 6 Jahre
Genre: Animationsfilm, Familienfilm


Inhalt:

Die Menschen haben die Erde durch ihren ganzen Müll unbewohnbar gemacht. So reisen sie seit 700 Jahren durchs All in ihrem neuen Zuhause - einem riesigen Raumschiff.
WALL•E, ein Aufräumroboter, ist alleine auf der Erde und versucht - durch Müll pressen und stapeln - Ordnung zu schaffen.
Sein tägliches Tun wird unterbrochen durch EVE, einer Roboterdame, mit dem Auftrag herauszufinden, ob das Leben auf der Erde wieder möglich ist.
WALL•E verliebt sich in EVE und folgt ihr zum Raumschiff, als diese mit einer Pflanze zurückgeholt wird.
Auf dem Raumschiff bringt WALL•E, der sich in einer völlig neuen Welt befindet, alles durcheinander...


Meine Meinung:

Aufmachung des Films
Die Idee mit den Robotern und das vermenschlichte ist einfach toll. Natürlich gibt es so was in vielen Filmen, dass Dinge oder Tiere vermenschlicht werden, aber irgendwie finde ich es in WALL•E besonders toll.
Wie die Macher des Films alles so detailliert und liebevoll gestaltet haben merkt man in jeder Szene. 
Die vielen, wirklich sehr unterschiedlichen Szenen sehen immer wieder anders aus. 
Genauso gelungen sind die Farben im Film, welche alle gut mit einander harmonieren und auch kräftig zusehen sind. 
Ein besonderes Augenmerk muss man unbedingt auf die Szenen im All legen. Das ist so wunderschön gemacht und lädt irgendwie auch ein wenig zum träumen ein. 
Toll finde ich, dass sich der Film aus vielen Genre zusammen setzt. 
Zum einen die Liebesgeschichte zwischen WALL•E und EVE.
Dann natürlich der Animations- und Familienfilm an sich.
Und es ist auch eine Dystopie. Der Film zeigt schonungslos und zeitgleich nicht erschreckend für Kinder, wie unser Planet in der Zukunft aussehen kann, wenn wir unsere Probleme nicht bewältigt bekommen.


Die Handlung
Während ich den Film geschaut habe sind mir keine großen unlogischen Stellen aufgefallen und man muss den Film ja auch als Familienfilm, somit auch kindgerecht, bewerten. 
Die Story wird flüssig erzählt ohne große Längen zu zeigen, während denen man sich langweilt. 
Die Liebesgeschichte zwischen WALL•E und EVE ist so wunderschön und ich zähle sie zu meinen Lieblingslovestorys. :)


Die Charaktere
Zu aller erst ist da natürlich WALL•E. Ich habe WALL•E schon beim ersten Mal sehen sofort ins Herz geschlossen. Er ist einfach ein süßer kleiner Roboter, der aber eine tolle Persönlichkeit hat.
Hört sich jetzt vielleicht komisch an. 'Ein Roboter mit einer tollen Persönlichkeit?'
Ja tatsächlich. WALL•E entwickelt sich während des Films natürlich auch. Von einem Aufräumroboter zu einem verliebten Roboter, der alles macht um bei seiner EVE zu sein.

EVE ist eine schöne strahlendweise Roboterdame, die eigentlich nur auf die Erde kommt, weil sie ein Auftrag von den Menschen bekommen hat, doch dann passiert viel mehr. Sie fliegt kopfüber, zusammen mit WALL•E, in ein großes Abenteuer und entwickelt sich auch weiter. 

Dann gibt es natürlich auch noch die vielen Menschen, die in ihren Sitzen durch das Raumschiff schweben. 
Dort lernt man keine Charaktere so wirklich kennen, aber das ist auch gut so. 
Drei Menschen werden etwas mehr in die Story einbezogen, aber erfahren tut man eigentlich nur ihren Namen. 

Die vielen Roboter, die auf dem Raumschiff für das leibliche Wohl der Menschen sorgen und sich um alle anfallenden Aufgaben kümmern, sind mit genauso viel Liebe entworfen und gezeichnet, wie WALL•E und EVE. Sie zeigen alle jeweils verschiedene Charaktereigenschaften und jeder lässt andere Stimmungen beim Zuschauer zurück. 

Die Empfehlung:

Ich empfehle den Film jeden der Animationsfilme mag. Egal welches Geschlecht, ob alt oder jung. Den Film muss man eigentlich einmal gesehen haben! 

 5 von 5 Sterne!! 

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