Samstag, 29. Juni 2013

Rezension (Buch): Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky

Allgemeines:                                                 


Ich habe die Taschenbuchausgabe!                                               
Seiten: 384
Preis: 8,99€
Autor: Katie Kacvinsky
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus Taschenbuch)

Inhalt:

Maddie Freeman ist eine gewöhnliche Jugendliche. Ihr ganzes Leben spielt sich in der digitalen Welt ab. Schule, Freunde treffen und den Hobbys nachgehen, dies alles geschieht von zu Hause aus, über den Computer. Die ganze Welt ist digitalisiert. Nur selten sind die Menschen in der realen Welt unterwegs.
An einem Tag lernt sie Justin kennen. Sie verliebt sich in ihn. Doch er ist komplett gegen das Leben online, er kämpft gegen die Regierung und die sozialen Netzwerke. So kämpft er auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School entwickelt hat.
Maddie steht zwischen ihrer Familie und Justin. Will sie ihm helfen die Digital School zu zerstören oder bleibt sie bei ihrer Familie und lebt weiter ihr Leben online?

Meine Meinung:

Das Buch zeigt eine Welt die so vielleicht irgendwann Wirklichkeit werden könnte. Es ist faszinierend wie die Leute ihr ganzes Leben online leben.

Die Liebesgeschichte zwischen Maddie und Justin überschattet die Story nicht, aber ist trotzdem ein wichtiges Stück für das Buch. Würde es diese nicht geben wäre es für Maddie vielleicht gar nicht so gekommen dass sie zwischen ihrem Onlineleben, zu dem auch ihre Eltern gehören, und Justin stehen.
Die Liebesgeschichte ist am Anfang eher langweilig.
Maddie versucht mit Justin immer wieder zu flirten, aber er gibt ihr keine ähnlichen Signale und ist eher auf Distanz zu ihr.
Im Allgemeinen ist Justin eher undurchschaubar, distanziert und kühl.
Durch den Buchtitel erwartet man eigentlich, dass Maddie sehr rebellisch ist oder erst im Verlauf der Geschichte wird, doch so wirklich den Rebell habe ich bei ihr nicht entdeckt wie ich es gedacht hätte.
Justin und seine Freunde sind da schon rebellischer.
Die Nebencharaktere werden nicht wirklich beschrieben. Man erfährt nicht sonderlich viel über ihren Charakter, ihre Geschichte oder ähnliches. Da hätte sich die Autorin ruhig etwas mehr ausdenken können.
Auch die Beziehung zwischen Maddie und ihren Eltern wird nicht wirklich aufgegriffen. Es heißt immer wieder dass Maddie und vor allem ihr Vater ein schwieriges Verhältnis haben, aber außer einen Punkt aus Maddies Vergangenheit gibt es nicht viele Anhaltspunkte wieso das eigentlich so ist.

Trotz diesen negativen Punkten ist es ein wirklich gutes Buch.
Die Story an sich wird nicht so langweilig, dass man das Buch weglegen will und sich ein anderes sucht.

Oft regen Sätze, vor allem von Justin, zum Nachdenken an.
Könnte unsere Welt vielleicht wirklich in einigen Jahren so sein? Wird unser Leben dann auch nur online stattfinden? Wie würde ein Leben ohne die heutige Technik aussehen?

Wer ein Buch sucht, dass man zwischendurch lesen kann und auch mal ein bisschen seine Fantasie und den eigenen Kopf zum Nachdenken nutzen will, ist mit diesem Buch gut bedient. ;)

Ich empfehle das Buch Mädchen ab 14 Jahren, aber auch Erwachsenen. Bei Jungs bin ich mir nicht so sicher ob es wirklich so großes Interesse weckt.

~ 4 von 5 Sterne ~

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